Qualitätsanalyse

Information für alle Eltern und Kinder der Lambertischule

Die Qualitätsanalyse NRW wurde im April 2008 an unserer Schule von Frau Dr. Lange-Werring und Herrn Ruhwinkel von der Bezirksregierung Münster durchgeführt.

Wir konnten zeigen, dass unsere Schule lebt.

Im Qualitätsbericht ist zu lesen:
Das Qualitätsteam erlebte die
Lambertischule in Coesfeld im Verlaufe der Qualitätsanalyse als eine Schule, Die Geborgenheit vermittelt und vom freundlichen und wertschätzenden Miteinander aller Beteiligten geprägt ist.
In der Gesamtschau aller Aspekte weist die
Lambertischule in folgenden Bereichen deutliche Stärken auf:  

Sehr gute Zukunftsperspektiven eröffnet die Lambertischule ihren Schülerinnen und Schülern dadurch, dass sie auf besonders vorbildliche Weise ihre Kompetenzentwicklung in Bezug auf die personalen Kompetenzen (Selbstvertrauen, Selbstständigkeit, Verantwortungsbereitschaft und Konfliktfähigkeit) und Schlüsselkompetenzen (Anstrengungsbereitschaft, Teamarbeit, Methodenkompetenz) gezielt fördert. Dies gelingt einerseits durch die tägliche Unterrichtspraxis sowie durch fest implementierte Programm und Projekte.

Vorbildlich aufgestellt ist die Lambertischule darüber hinaus im gesamten Qualitätsbereich Schulkultur. Alle am Schulleben Beteilgte zeigen eine sehr hohe Zufriedenheit und schaffen es gemeinsam und auf eindrucksvolle Weise, den Kindern einen Lebens- und Lernraum zu gestalten, der positive Rahmenbedingungen für deren Entwicklung schaff. Das vorbildliche soziale Klima verbunden mit einem hohen Maß an Identifikation ist für die integrativ arbeitende Schule mit offenem Ganztagskonzept von besonderer Bedeutung. An der Lambertischule spielt die Partizipation aller Beteiligten eine wesentliche Rolle, was besonders deutlich wird durch die Einrichtung des Schülerparlamentes. Jeder wird hier als Mensch ernst genommen und ist als Mitarbeiter gefragt.

Die hervorragende Schulkultur wird auch von außen wahrgenommen, da es der Lambertischule gelingt, sich durch Feste und Feiern im Jahreslauf, durch die Homepage der Schule sowie diverse Veranstaltungen im künstlerisch-musischen Bereich auf besondere Weise nach außen darzustellen. Durch eine vorbildliche Vernetzung innerhalb des schulischen Umfeldes wird eine starke außerschulische Kooperation erreicht, die einhergeht mit einer beispielhaften Akquirierung zusätzlicher Ressourcen.

All dies wird möglich durch die große Professionalität der Schulleitung. Schulleiterin und Konrektorin arbeiten höchst engagiert und professionell im Team und werden auch als solches wahrgenommen. Die Schulleiterin zeigt eine starke innere und äußere Präsenz, bindet die Lehrkräfte gezielt in die Verantwortung ein und hat sehr konkrete Vorstellungen für die Weiterentwicklung der Lambertischule , gepaart mit hohen Qualitätsansprüchen.

Auch die Professionalität der Lehrkräfte wertet das Qualitätsteam als vorbildlich. Sie zeigen ein Höchstmaß an Engagement, gestalten Schulentwicklungsprozesse aktiv mit, praktizieren eine enge Kooperation im Jahrgangsteam, erkennen sehr genau die individuellen Fähigkeiten und Problemlagen der Kinder und erfahren nicht zuletzt deshalb große Anerkennung für Arbeit mit den Eltern.

„Auch wenn es keine nennenswerten Konflikte im Zusammenhang mit der Leistungsbewertung an der Lambertischule zu geben scheint, ist aus Sicht des Qualitätsteams die bereits begonnene Arbeit am Leistungskonzept der Schule unbedingt fortzusetzen, zu intensivieren und fachbezogen zu systematisieren mit dem Ziel, die getroffenen Vereinbarungen sowohl mit den Schülerinnen und Schülern als auch mit den Eltern transparenter als bisher zu kommunizieren.“

Diesem Hinweis zur Weiterarbeit folgen wir z.B. durch Informationen der Eltern bei Elternabenden, -sprechtagen. Auf Anfrage werden jederzeit auch individuelle Auskünfte gegeben. 

„Das Qualitätsteam stellt abschließend fest, dass das Kollegium der Lambertischule gemeinsam mit der Schulleitung – in weiten Teilen hervorragende, höchst engagierte Arbeit leistet und dabei das Wohlergehen der Kinder immer im Blick behält.“

(Dafür möchte sich das Qualitätsteam ausdrücklich bedanken.)

 

Das Schülerinterview:

Bei der Qualitätsanalyse wurden wir mit Kindern aus anderen Klassen( insgesamt neun Kinder) von Frau Lange-Werring und Herrn Ruhwinkel interviewt.
Fragen, die sie uns stellten waren: Was ist besonders toll am Schulhof ?
Antworten von uns allen: Die Spielzeuge, die Klettergeräte, die Hügel und noch die Gebüsche.
Die nächste Frage war: Welche Themen bearbeitet ihr im Unterricht ?
Wir antworteten, dass wir so viele und so tolle Themen gemacht haben, dass wir  sie gar nicht  aufzählen könnten.
Auch gefragt haben sie uns, wie es ist, einen Paten zu haben oder Pate zu sein. Die, die schon Pate waren, erzählten, dass es ganz toll sei und dass es schön sei, zu merken, dass die Patenkinder einem vertrauen. Die,die Patenkinder sind, sagten,  dass es toll sei zu merken, dass sich jemand wirklich um sie kümmert und dass sie auch merken, dass sie sich ihren Paten anvertrauen könnten.
Als sie uns fragten, wie die Benotung ausfällt, konnten wir nicht richtig antworten, weil wir es selber nicht so genau wussten.
Die ausländischen Kinder fragten sie, wie sie so gut Deutsch gelernt haben, die beiden antworteten: Von ihren Geschwistern, aus den Büchern  und durch das Abc in der Schule.
So fanden wir es:
Anfangs waren wir noch ein bisschen aufgeregt und nervös, doch sie stellten uns die Fragen so,dass wir bald sehr sicher wurden. Ab dann hat uns das Interview sehr viel Spaß gemacht.

Pia und Shkurte (gesprochen Skuta), Klasse 4a

 

Schulinspektion oder Qualitätsanalyse?

Was die Lambertischule in Bewegung bringt

 Ein Bericht über das Elterninterview

Schulinspektion -seit geraumer Zeit schon geistert der Begriff durch das altehrwürdige Gebäude unserer Lambertischule und versetzt die Beteiligten in Anspannung und aufgeregte Vorfreude.
Nun war es soweit: am 14. und 15. April war die „Kommission“ in Coesfeld und besuchte unsere Schule. Neben vielen Gesprächen, Besichtigungen und Unterrichtsbesuchen standen dabei auch die sogenannten Elterninterviews auf dem Programm. Am späten Nachmittag des 14. April versammelten sich dazu neben mir noch 6 weitere Eltern im Lehrerzimmer.
Wir wurden dann von Frau Lange-Werring und Herrn Ruhwinkel, die vielen auch schon von der Informationsveranstaltung vor einiger Zeit bekannt sind, begrüßt, und über den Ablauf des Interviews informiert.
Die beiden führten uns dann außerordentlich kompetent und professionell durch ein 1 1/2stündiges, strukturiertes Gespräch, in dem ein breit gefächertes Themenspektrum beleuchtet wurde.  Die Fragen gingen von der Leistungsbeurteilung, der individuellen Förderung, fächerübergreifendem Lernen, Schulprogramm, Informationsverhalten der Schule, Engagement von Lehrern und Eltern bis hin zu „weicheren“ Fragen wie Identifikation mit der Schule und Begeisterungsfähigkeit und Motivation und – tatsächlich! - Zustand der Toiletten.
Da die beteiligten Eltern aus verschiedensten Familien- bzw. Schulphasen waren, konnten die Fragen fast immer aus unterschiedlichen Blickwinkeln beantwortet werden. Die Fragenden verhielten sich dabei wohltuend zurückhaltend und führten uns sehr sachlich und meist ohne die Antworten zu kommentieren, durch das Interview. Auffallend fand ich, dass auch die Eltern sehr bemüht waren, möglichst sachlich zu antworten und sich nicht in Anekdoten über die eigenen Kinder verloren haben. Insgesamt entstand also eine sehr konzentrierte Arbeitsatmosphäre, die es sehr leicht machte, positive, aber eben auch Aspekte, die die Eltern negativ sehen, zu schildern.
Für mich wurde im Verlaufe des Gespräches immer deutlicher, dass die Schulinspektion kein Schreckgespenst ist, sondern wirklich eine Qualitätsanalyse. Und diese Analyse hat bei uns in der Lambertischule viel Qualität sichtbar gemacht.

Freuen wir uns darüber und achten wir darauf, dass es auch in Zukunft so bleibt!

Sabine Patt

 

Aussagenschwerpunkte des Mitarbeiterinterviews

Kooperation/Arbeitshierarchie/Engagement
Kooperation findet in allen Beziehungen statt, die Mitarbeiter untereinander ebenso konstruktiv wie in der Zusammenarbeit mit der Schulleitung. Ideen der Mitarbeiter werden berücksichtigt, ebenso wie kritische Stellungnahmen.
Aufgaben sind ver- und zugeteilt, im eigenen Bereich Selbstverantwortlichkeit gefordert, was den Einzelnen in seiner Wichtigkeit bestärkt. Die Vielzahl der angebotenen zusätzlichen Projekte zur Kompetenzförderung verdeutlicht das sehr hohe Engagement jedes Einzelnen.
Zufriedenheit
Die gute Kooperation und auch das aktiv gelebte Motto: An unserer Schule soll sich jeder wohl fühlen, welches das Wohlbefinden der Mitarbeiter einschließt. Die Schulleitung hat alle Mitarbeiter wie Schüler im Blick. Jeder wird als Mensch gesehen und mit seinen Stärken und Schwächen angenommen, was zu einer großen Zufriedenheit an der Schule und im Kollegium führt.
Netzwerk
Die Kolleginnen arbeiten alle miteinander an der Entwicklung jedes einzelnen Kindes, an dessen Stärkung und Kompetenzförderung; als Bild mit einem Netz zu beschreiben, welches jedes auffängt:
Freiraum und Behagen
Das Gebäude ist alt, jedoch durch Dekoration und Ausnutzung aller Ressourcen gelingt es, es einladend, wohnlich und das Beste daraus zu machen.
Kinder haben für eine Stadtschule beachtlichen Platz und Nischen, in welche sie sich zurückziehen können. Zerstörung finden nur von außen statt (abends und Wochenende).

E. Fomfereck, OGGS