Musical 2010

„Eisbär, Dr. Ping und die Freunde der Erde“

 

In diesem Schuljahr hat sich die Musik-AG der vierten Klassen unter der Leitung von Angela Siebert, Vera Wachsmann und Maren Lohse mit einem Klima-Musical beschäftigt.
38 Kinder der Lambertischule und der Maria-Frieden-Schule studierten seit September 2008 das unterhaltsame Stück mit der wichtigen Botschaft ein. In sechs Aufführungen wurde es im Mai dem begeisterten Publikum vorgestellt.

Ouvertüre
Der Eisbär Lothar vom Nordpol muss feststellen, dass seine Eisscholle immer kleiner und ihm selbst immer wärmer wird. Um der Sache auf den Grund zu gehen, beschließt er, sich mit seinem Freund, dem Pinguinprofessor Dr. Ping vom Südpol zu treffen.

 

Wir sind die Stromfresser
Wir streuen Sand

In der Zwischenzeit treiben bereits die drei Bösewichte, die gierigen Stromfresser Watt, Ampere und Volt ihr Unwesen in der Wohnung von Paul(ine) und Paula. Sie schalten alle Geräte an, um für einen hohen Stromverbrauch zu sorgen. Dazu haben sie ihre Einschaltkanone und einen Sandstreuer, mit dem sie den Menschen Sand in die Augen streuen können, damit die nicht so schnell merken, was hier vor sich geht.  

 

Chill out with Ch ips
Paul(ine) und Paula machen sich einen gemütlichen Abend, als ihre Eltern im Kino sind. Sie bemerken nicht, dass sich die Stromfresser bei ihnen eingeschlichen haben.

 

Es ist gut, einen Freund zu haben
Lothar, der Eisbär ist mittlerweile bei Dr. Ping am Südpol eingetroffen. Gemeinsam machen sie ein Picknick mit Fisch und Eiswasser. Schließlich beschließen sie, dass etwas getan werden muss, damit die Erde nicht noch wärmer wird. Deshalb wollen sie zu den Menschen gehen, um mit ihnen zu reden.  

Komme, was da wolle, ich brauche meine Scholle
Im Kühlschrank ist es wunderbar
Als Paul(ine) und Paula morgens frühstücken möchten, steht plötzlich Lothar in ihrem Kühlschrank. Kurz darauf klingelt auch schon Dr. Ping, der Lothar in der Nacht verloren hat.
Nachdem sich die Überraschung gelegt hat, erklären die Tiere, warum sie zu den Menschen gekommen sind. Paul(ine) und Paula sehen ein, dass es wichtig ist, elektrische Geräte auszuschalten, wenn man sie nicht mehr benötigt.
Während die beiden dem Eisbär und dem Pinguin ihr Zimmer zeigen, schleichen sich die drei Stromfresser wieder ins Haus und schalten alles an.  

Alles hängt mit allem zusammen
Dr. Ping vermutet sofort, dass die gierigen Stromfresser alles wieder eingeschaltet haben.
Gemeinsam beschließen sie, auf Stromfresserjagd zu gehen.  

Ein Schläfchen wie ein Schäfchen
Während Paul(ine) und Paula zur Schule gehen, machen Lothar und Dr. Ping erst mal ein Schläfchen.

 

Dabei werden sie von den Stromfressern überrascht. Die drei fesseln die Tiere mit Stromkabelbindern.

Aber wie?
Als Paul(ine) und Paula zurückkommen, finden sie Lothar und Dr. Ping gefesselt im Wohnzimmer. Sie beschließen, den Stromfressern eine Falle zu stellen.

 

Stand-by - goodbye
Schließlich gelingt es ihnen, dass Volt, Watt und Ampere in die Falle tappen. Sie schalten die drei aus.  

Der Erde geht es schlecht
Die drei haben dabei eine Liste verloren, auf der alle Stromfresser-Teams auf der ganzen Welt aufgelistet sind. Alleine können sie das nicht schaffen, etwas gegen die Stromfresser zu tun. Um alle Stromfresser auszuschalten, brauchen sie viele Freunde.

Glücklicherweise haben Paul(ine) und Paula ihren Schulfreunden Bescheid gesagt. Die Schul-Kinder versprechen Lothar und Dr. Ping zu helfen, alle überflüssigen Geräte auszuschalten und dabei auch auf die Standby-Lampe zu achten.

Sonne, Wasser, Wind
In seinem Universal-Lexikon findet Dr. Ping eine Möglichkeit, wie es gelingt, nicht alle Geräte, die ja auch nötig sind, auszuschalten.
Er erklärt ihnen, dass man sparsam mit dem Strom umgehen muss und vor allem auf erneuerbare Energien, auf Sonne, Wasser und Wind achten sollte, die dabei helfen, das Klima zu retten.  

Damit das Klima besser wird (Freunde der Erde – friends of the earth)
Als sich alle voneinander verabschieden, beschließen sie, von nun an „Freunde der Erde“ zu sein und gemeinsam für ein besseres Klima zu sorgen.  

  

Wir danken Beate Sonnenschein für die tollen Kostüme sowie allen Eltern und Helfern, die zum Gelingen der Aufführungen beigetragen haben!