Mozartkugel - 2009

Pressebericht

Kinderkonzert: Die wahre Geschichte der Mozartkugel

In diesem Jahr hat sich die Musik-Theater-AG der vierten Klassen unter der Leitung von Angela Siebert, Vera Wachsmann und Nadine Breulmann  mit einem Kinderkonzert beschäftigt und in Zusammenarbeit mit Barbara Overbeck und dem Sinfonieorchester Münster im Konzerttheater in Coesfeld aufgeführt.

Zu den Klängen der Musik von Leopold und Wolfgang Amadeus Mozart, gespielt vom Sinfonieorchester Münster unter der Leitung von Hendrik Verstmann, enthüllte Barbara Overbeck die fesselnde und wahre Geschichte der Mozartkugel.

Die auch unter der Bezeichnung Mozart-Bonbon berühmt gewordene kugelförmige Praline gibt auch heute noch Rätsel auf. Gab es sie tatsächlich erst zum 100. Todestag des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart oder ist er als kleiner Junge selbst in den Genuss dieser köstlichen Nascherei aus Nougat, Pistazie, Marzipan und Schokolade gekommen?

 

Im Jahre 1763 eilte eine Kutsche durch die bitterkalte Dämmerung. 
In dieser Kutsche saßen Wolfgang Amadeus Mozart, eine kleine mollige Dame, 
ein mürrischer Mann und ein Konditor.

 

Viele Schneeflocken fielen auf die Erde.

 

Der Konditor zeigte den Reisenden in der Kutsche seine köstlichen Torten, 
die er für ein wichtiges Fest gebacken hatte.

 

Mozart langweilte sich und er fragte sich wie es wäre, wenn er zu dem „Ja,ja,ja“ des mürrischen Mannes eine Melodie erfinden würde.

 

Plötzlich gab es einen lauten Knall, die Kutsche kippte zur Seite 
und alle Insassen fielen von den Sitzen. 
Die Deichsel war gebrochen.

Zum Glück war niemand verletzt worden. 
Nur der Konditor war verzweifelt und weinte: 
Alle Torte waren nur noch ein einziger Brei!

Um ihn zu trösten holte Mozart seine Geige und spielte dem Konditor etwas vor.

 

Die Kutscher konnten den Schaden nicht reparieren 
und ritten zur nächsten Poststation um eine neue Deichsel zu holen.

So standen die Vier in der Kälte. 
Die mollige Dame zitterte so stark, dass man ihre Zähne klappern hören konnte.

 

Plötzlich kam Mozart eine Idee. Er versuchte den Tortenbrei zu verrühren. 
Er mischte Pistazie mit Nougat und gab dann noch etwas Marzipan und Schokolade hinzu. 
„Köstlich“, dachte Mozart und fing an kleine Kugeln zu formen.

 

Mozart gab sein Werk dem Konditor. 
Dieser hörte augenblicklich auf zu weinen und er fing an Mozart zu helfen. 
Auch die mollige Dame und der mürrische Mann waren begeistert. 
So entstanden immer mehr kleine köstliche Kugeln, 
die sie breiteten sie auf kleinen Deckchen im Schnee ausbreiteten.

Als die Kutscher zurück kamen staunten sie über die vielen Kugeln. 
Sie probierten und waren ebenfalls begeistert. 
Gemeinsam packten sie alles wieder in die Kutsche und fuhren weiter. 
Dieses Mal war es nicht langweilig und alle lachten und naschten von den Kugeln.

„Wie sollen die Kugeln eigentlich heißen?“, fragte der mürrische Mann. 
Sie überlegten hin und her und der Konditor beschloss 
die Kugeln nach Mozart zu benennen, da dieser die Idee hatte. 
„Ab sofort sollen diese Kugeln Mozartkugeln heißen“.

Die Mozartkugeln wurden ein großer Erfolg und Mozart ein sehr berühmter Komponist.

 

 

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